Audioguide für Museen und Ausstellungen – vom Skript bis zur fertigen Tour

Kopfhörer an einer Hörstation in einer Museumsausstellung

Vor einem Gemälde stehen und plötzlich die Geschichte dahinter hören: Genau das leistet ein gut gemachter Audioguide. Er öffnet Besucher:innen von Museen, Ausstellungen und Kunstinstallationen einen akustischen Zugang zu den Exponaten. Dadurch wird der Rundgang zu einem Erlebnis mit allen Sinnen. Zugleich trägt er zur Barrierefreiheit bei, weil Inhalte nicht nur gelesen, sondern auch gehört werden können.

Klassisches Leihgerät oder Audioguide-App

Ein Audio Guide funktioniert heute auf zwei Wegen: klassisch über Leihgeräte im Haus oder als Audioguide-App auf dem eigenen Smartphone. Welche Lösung passt, hängt dabei von Ihrem Haus und Ihren Besucher:innen ab. Gerade beim Audioguide im Museum setzen viele Häuser deshalb inzwischen auf beide Varianten parallel. Die Inhalte produzieren wir so, dass sie auf Leihgerät und Smartphone gleichermaßen überzeugen.

Mehrsprachige Audioguides mit professionellen Stimmen

Für Ihre Tour greifen wir auf hunderte Profisprecher:innen zurück, die wir passend zu Ausstellung und Zielgruppe auswählen. So entstehen Audioguides in allen zentral- und mitteleuropäischen Sprachen, sodass auch internationale Gäste Ihre Inhalte in ihrer Muttersprache erleben. Über alle Sprachfassungen hinweg achten wir auf ein einheitliches Klangbild, damit sich jede Station gleich vertraut anhört.

Sprecher:innen, Aufnahme und Mastering aus einer Hand

Im Tonstudio Innsbruck begleiten wir Ihren Audioguide von der Textredaktion bis zur einsatzbereiten Audiodatei. Falls nötig, redigieren wir Ihre Texte zuerst, damit sie beim Zuhören leicht verständlich bleiben. Die Aufnahme leitet eine erfahrene Regie, und ein exaktes Mastering sorgt für gleichbleibende Qualität in jeder Sprache. Museen, Tourismusdestinationen und Ausstellungsmacher:innen erhalten Sprecher:innen, Aufnahme und Mastering aus einer Hand.

Ablauf in 4 Schritten

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    Gerät oder App wählen

    Ein Audioguide funktioniert heute auf zwei Wegen: klassisch über Leihgeräte im Haus oder als App auf dem eigenen Smartphone. Viele Häuser setzen inzwischen auf beide Varianten parallel – wir produzieren die Inhalte so, dass sie auf Leihgerät und Smartphone gleichermaßen überzeugen.

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    Themen und Texte

    Falls nötig, redigieren wir Ihre Texte zuerst, damit sie beim Zuhören leicht verständlich bleiben. So wird der Rundgang zu einem Erlebnis mit allen Sinnen, das auch Inhalte vermittelt, die nicht nur gelesen, sondern gehört werden.

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    Stimmen und Sprachen

    Für Ihre Tour greifen wir auf hunderte Profisprecher:innen zurück, die wir passend zu Ausstellung und Zielgruppe auswählen. So entstehen Audioguides in allen zentral- und mitteleuropäischen Sprachen – über alle Sprachfassungen hinweg mit einem einheitlichen Klangbild.

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    Aufnahme, Mastering und Übergabe

    Die Aufnahme leitet eine erfahrene Regie, ein exaktes Mastering sorgt für gleichbleibende Qualität in jeder Sprache. Museen, Tourismusdestinationen und Ausstellungsmacher:innen erhalten Sprecher:innen, Aufnahme und Mastering aus einer Hand – bis zur einsatzbereiten Audiodatei.

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Häufige Fragen zum Audioguide

Was ist ein Audioguide?

Ein Audioguide ist ein akustischer Begleiter durch Museen, Ausstellungen oder Sehenswürdigkeiten. An einzelnen Stationen erhalten Besucher:innen gesprochene Informationen zu Exponaten, Räumen oder Orten, meist über Kopfhörer. Abgerufen werden die Beiträge klassisch über ein Leihgerät oder über eine App auf dem persönlichen Handy. Anders als bei einer Führung gibt dabei niemand das Tempo vor. So bestimmen Besucher:innen selbst, wo sie verweilen und welche Station sie überspringen.

Wie erstellt man einen Audioguide?

Wer einen Audioguide erstellen möchte, beginnt beim inhaltlichen Konzept. Meist erarbeiten es die Kurator:innen des Hauses, weil sie am tiefsten im Thema stecken. Auf dieser Grundlage verfassen sie dann auch die Texte. Gerade bei umfangreichen Projekten steht und fällt der gesamte Audioguide mit diesem Schritt. Werden die Texte vor der Aufnahme genau geprüft und freigegeben, muss niemand die Sprecher:innen für Korrekturen ein zweites Mal ins Studio holen. Dadurch lassen sich unnötige Mehrkosten vermeiden. Im Anschluss suchen wir eine geeignete Stimme aus, nehmen im Tonstudio auf und bereiten jede Station durch Schnitt und Mastering für den Einsatz vor.

Für welche Einrichtungen eignen sich Audioguides?

Audioguides eignen sich überall dort, wo Hintergrundwissen, Geschichten oder spannende Fakten über das Ohr vermittelt werden sollen. Das betrifft Museen und Ausstellungen ebenso wie Stadtführungen. Außerdem nutzen Tourismusregionen Hörstationen, etwa entlang von Familienwanderwegen, Sagenwegen oder Routen mit Aussichtspunkten, an denen ein kurzer Beitrag die Umgebung beschreibt. Selbst künstlerische Installationen am Berg lassen sich auf diese Weise erschließen, wie wir es bereits mehrfach umgesetzt haben.

Audioguide-App oder Leihgerät: Was passt besser zum Audio Guide im Museum?

Beide Varianten haben ihre Berechtigung, deshalb entscheiden Ausstellung und Zielgruppe. Eine Audioguide-App erspart dem Haus Anschaffung und Wartung eigener Geräte, denn eine App zu programmieren ist heute meist günstiger. Allerdings setzt sie voraus, dass Besucher:innen Smartphone und Kopfhörer mitbringen, sonst hören alle Umstehenden über den Lautsprecher mit. Streamt die App ihre Inhalte live, fehlt hinter dicken Museumsmauern zudem oft der Empfang, und ausländische Gäste verbrauchen womöglich teures Roaming-Datenvolumen. Leihgeräte bieten dagegen eine einheitliche und verlässliche Lösung. Im Freien, etwa bei Stadtführungen oder am Berg, spielt die App hingegen ihre Stärken aus, sofern ausreichend Handyempfang besteht.

Wie macht ein Audioguide eine Ausstellung barrierefrei?

Ein Audioguide erschließt Inhalte über das Hören statt nur über das Lesen. Davon profitieren blinde und sehbeeinträchtigte Menschen ebenso wie Besucher:innen, denen lange Wandtexte schwerfallen. Wird der Audioguide zusätzlich in einfacher Sprache oder mit ausführlichen Bildbeschreibungen gestaltet, lassen sich weitere Barrieren abbauen. Welche Varianten für Ihr Haus sinnvoll sind, klären wir gerne gemeinsam mit Ihnen.

Wie lang sollte eine Station im Audioguide sein?

Eine feste Minutenangabe gibt es nicht, denn entscheidend ist, dass eine Station kurzweilig bleibt. Im Museum geht es selten nur um die Beschreibung eines Bildes. Oft soll auch die Geschichte hinter Künstler:in und Epoche erzählt werden oder welche Wirkung ein Exponat auf spätere Entwicklungen hatte. Dafür braucht es mitunter etwas Raum. Trotzdem gilt: Inhalte nicht künstlich aufblähen, aber auch nichts Wesentliches weglassen, zumal Besucher:innen parallel schauen und staunen möchten. Bei Sagen- und Märchenwegen, die vor allem Emotionen wecken sollen, darf eine Geschichte hingegen auch etwas länger dauern.

Worauf kommt es bei Texten für einen Audioguide an?

Audioguide-Texte werden für das Ohr geschrieben, nicht für das Auge. Sie sollten deshalb auch dann gut klingen, wenn man sie laut vorträgt, also mit klar gebauten Sätzen statt verschachtelter Konstruktionen und mit natürlichem Sprachfluss. Was im Katalog überzeugt, funktioniert gesprochen nämlich nicht automatisch. Außerdem hält eine lebendige Erzählweise die Aufmerksamkeit wach, sodass niemand gedanklich abschweift. Fachbegriffe sollten zudem sparsam eingesetzt und bei Bedarf kurz erklärt werden.

Übernehmen Sie auch Recherche und Texterstellung?

Ja, Recherche und Texterstellung erledigen wir auf Wunsch gemeinsam mit erfahrenen Partner:innen aus unserem Netzwerk. Gerade im Kunstbereich ist allerdings meist das Fachwissen der Kurator:innen gefragt, die viel tiefer in der Materie stecken. In solchen Fällen prüfen wir die gelieferten Texte darauf, wie gut sie sich vorlesen lassen und ob sie sich für eine Audioproduktion eignen. Kleine Anpassungen in Satzbau oder Wortwahl sorgen dann dafür, dass Ihre Inhalte auch gesprochen überzeugen.

Lässt sich ein Audioguide auch für Kinder und Familien gestalten?

Ja, und gerade hier entstehen besonders schöne Anwendungen. Im Tourismus lassen sich an Sagenwanderungen oder Märchenwegen Hörstationen schaffen, die eng an die Marke der Region anknüpfen und durch positive Erlebnisse eine emotionale Bindung aufbauen. Ein erfundenes Beispiel: Eine Familienregion hat die gezeichnete Hexe Maria als Maskottchen. Entlang eines Kinderwanderwegs mit Spielplätzen und einem kleinen Wasserrad erzählt der Audioguide deshalb an jeder Station eine kurze Geschichte aus „Marias Hexenwald“. Zusätzlich legen die Hotels der Region ein Bilderbuch mit QR-Codes zu Mini-Hörspielen auf. Auf diese Weise wächst rund um die Hörstationen eine ganze audiovisuelle Markenwelt, die das Maskottchen noch stärker verankert.

Können Musik, Geräusche oder Originaltöne eingebaut werden?

Ja, auf Wunsch hinterlegen wir einzelne Stationen mit Geräuschen, dezenter Musik oder Originaltönen. Dadurch rückt der Audioguide ein Stück in Richtung Hörspiel und gewinnt an Atmosphäre. Ob sich dieser Aufwand lohnt, hängt vom Budget und vom Einsatzzweck ab. Bei einer Märchenwanderung oder einer historischen Szene kann ein Klangteppich die Produktion deutlich aufwerten, während bei sachlichen Informationen oft die Stimme allein am besten wirkt.

In welchen Sprachen können Audioguides produziert werden?

Wir produzieren Audioguides in sämtlichen Sprachen Zentral- und Mitteleuropas, auf Wunsch auch darüber hinaus. Unser Pool umfasst 486 professionelle Sprecher:innen, darunter viele Native Speaker. Damit sich die einzelnen Fassungen nicht wie verschiedene Produktionen anhören, stimmen wir Lautstärke, Tempo und Klangcharakter aller Sprachen sorgfältig aufeinander ab. So erhalten Gäste aus dem Ausland dieselbe Qualität wie deutschsprachige Besucher:innen.

Wer übersetzt die Texte für mehrsprachige Audioguides?

Meistens liefert das Haus die Übersetzungen gleich mit. Stellt uns etwa ein Museum die deutschen Texte zur Verfügung, stammen die anderen Sprachfassungen meist aus derselben Quelle. Der Grund liegt auf der Hand: Gerade in Kunst und Kultur reicht eine muttersprachliche Übersetzung allein nicht aus, weil sie auch fachlich präzise sein muss. Fehlen Ihnen eigene Übersetzer:innen, vermitteln wir auf Wunsch erfahrene Native Speaker für diese Aufgabe.

Eine Stimme oder mehrere Sprecher:innen: Was wirkt besser?

Entscheidend ist die Machart der Texte. Bei rein informativen Audioguides ist eine einzige Stimme meist angenehmer, weil sich Zuhörer:innen auf sie einlassen und in die Inhalte eintauchen können, ohne sich ständig umzustellen. Anders sieht es aus, wenn der Text mit Zitaten arbeitet. Äußert sich beispielsweise ein Künstler in einer Ausstellung immer wieder selbst, wirkt es besonders kraftvoll, wenn eine Sprecherin die Informationen vorträgt und ein Sprecher die Zitate übernimmt, oder umgekehrt. Dadurch heben sich die beiden Ebenen klar voneinander ab.

Können Kurator:innen oder bekannte Persönlichkeiten selbst sprechen?

Grundsätzlich ja, doch es bleibt eine Gratwanderung zwischen Leidenschaft und Professionalität. Wenn Kurator:innen für ein Projekt brennen, ist das wertvoll. Fehlt ihnen jedoch die sprecherische Ausbildung, geht ein Teil dieser Wirkung verloren, weil selbst angenehme Stimmen ohne Training schnell heruntergelesen oder wie gesungen klingen. Professionelle Sprecher:innen sind deshalb fast immer Gold wert. Bei bekannten Persönlichkeiten, um die sich eine Ausstellung vielleicht sogar dreht, bietet sich eine Kombination an: Eine Profistimme führt durch die Tour, während die prominente Person in einzelnen Abschnitten selbst zu Wort kommt.

Wie läuft die Produktion eines Audioguides ab?

Sobald die Texte freigegeben sind, wählen wir die Stimme aus. Dabei zählt bei langen Produktionen nicht nur der Klang, sondern vor allem Textsicherheit und Lesefluss. Nicht jede gute Stimme eignet sich nämlich für jedes Projekt. Emotionale Passagen wirken außerdem am stärksten, wenn sie zumindest Satz für Satz oder Absatz für Absatz in einem Zug gesprochen und nicht aus einzelnen Wörtern zusammengesetzt werden. Bei der Aufnahme können Sie im Studio oder online dabei sein. Häufig schalten sich Kund:innen nur zu Beginn zu, um die Stimmung der ersten Kapitel festzulegen. Danach überlassen sie Sprecher:in und Regie die weitere Arbeit. Hilfreich ist, wenn Sie währenddessen für Rückfragen zu Fachbegriffen erreichbar bleiben. Anschließend folgen Schnitt, Kontrolle und Mastering.

Wie lange dauert es, bis ein Audioguide fertig ist?

Das hängt vor allem vom Umfang ab. Schon die Vorbereitung braucht Zeit, weil Angebot und Stimmauswahl freigegeben werden müssen. Möchten Sie bei der Aufnahme dabei sein, suchen wir außerdem einen Termin, der für Sprecher:in und Sie gleichermaßen passt. Erst dann geht es an Aufnahme und Schnitt. Anders als ein Radiospot, der nebenbei läuft, wird ein Audioguide bewusst und aufmerksam gehört, oft über lange Zeit hinweg. Deshalb hören wir jede Station mehrmals kritisch an: Stimmen Inhalt und Aussprache, sitzen die Pausen, muss im Schnitt noch nachgebessert werden? Für durchschnittliche Projekte sollten Sie daher einige Wochen einplanen.

In welchem Format erhalte ich die Audiodateien, und passen sie zu meinem System?

Wir liefern jede Aufnahme genau in dem Format, das Sie benötigen. Viele Häuser wünschen beispielsweise komprimierte Dateien, damit Speicherplatz auf den Leihgeräten und Ladezeiten in der App gering bleiben. Manche Systeme stellen zusätzlich Vorgaben an Lautheit oder Dateibenennung. Teilen Sie uns diese Anforderungen deshalb am besten vorab mit, dann lassen sich die Dateien ohne Nacharbeit in Ihr System einspielen.

Was kostet ein Audioguide?

Je nach Umfang liegen die Kosten für einen Audioguide zwischen wenigen hundert und mehreren tausend Euro. Den Ausschlag geben mehrere Faktoren, zunächst der Einsatz: Entsteht der Guide für eine einzelne Ausstellung, oder begleitet er eine Wanderausstellung über lange Zeit an verschiedenen Orten? Außerdem zählen Textlänge, Anzahl der Sprachen und die Wahl der Sprecher:innen, da diese unterschiedlichen Verbänden mit eigenen Tarifen angehören. Auch die Zahl der Dateien spielt eine Rolle. Drei Dateien zu je 20 Minuten verursachen weniger Aufwand als dreißig zu je zwei Minuten, weil jede Datei geschnitten, richtig benannt und in einer Legende für die Technik erfasst werden muss. Mit aussagekräftigen Angaben erstellen wir Ihnen rasch einen Kostenvoranschlag.

Lassen sich einzelne Stationen später ergänzen oder ändern, etwa bei Sonderausstellungen?

Ja, gerade bei Sonderausstellungen oder neu erworbenen Exponaten ist das häufig gefragt. Da wir mit professionellen Sprecher:innen arbeiten, die ihren Beruf langfristig ausüben, steht in der Regel dieselbe Stimme auch Jahre später zur Verfügung. Neue Stationen fügen sich so nahtlos in die bestehende Tour ein. Beim Mastering gleichen wir sie außerdem klanglich an die vorhandenen Aufnahmen an, damit kein Bruch hörbar wird.

Bieten Sie auch die App oder die Hardware für den Audioguide an?

Derzeit nicht, denn unser Schwerpunkt liegt auf der Produktion der Inhalte. Für Apps und Leihgeräte arbeiten wir jedoch mit spezialisierten Partnerunternehmen zusammen, an die wir Sie gerne weitervermitteln. Die Audiodateien stimmen wir dann direkt auf deren System ab. So erhalten Sie hochwertige Aufnahmen aus unserem Studio und eine technische Lösung, die zu Ihrem Haus passt.

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